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Artikel vom Artikel vom: 11.08.2021

Ministerin Scharrenbach - Eintrag Goldenes Buch der Stadt Kamen und Übergabe Förderbescheid



Zu gleich zwei Anlässen kam Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen in das Kamener Rathaus. Sie übergab einen Förderbescheid über 6 Millionen Euro für den Neubau des Kombibades und trug sich anschließend in das Goldene Buch der Stadt Kamen ein.



(Foto Stadt Kamen / Pressestelle) V.l.n.r.: Sandra Heinrichsen (Stv. Fraktionsvorsitzende B90/Grüne), Elke Kappen (Bürgermeisterin), Ralf Eisenhardt (CDU-Fraktionsvorsitzender), Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen), Daniel Heidler (SPD-Fraktionsvorsitzender)

Ministerin Scharrenbach wies auf die Bedeutung des Schwimmens als grundlegende Kulturtechnik für Menschen hin. Die Förderung des Bades in Kamen gehe einher mit der Förderung weiterer Schwimmbäder in anderen Kommunen. Für die Kommunen sei der Bau, die Sanierung und die Unterhaltung von Bädern immer mit hohen finanziellen Aufwendungen verbunden. Daher gebe es in diesem fall auch die hohe Fördersumme von 6 Millionen Euro für ein Einzelprojekt. Sie betonte jedoch, das die Beschlussfassung im Rat ein hohe Bedeutung habe, denn diese gebe den Verwaltungen auch immer den Anschub für eine zeitgerechte Umsetzung derartiger Maßnahmen. 

Bürgermeisterin Elke Kappen zeigte gegenüber der Ministerin und Vertretern des Ältestenrates noch einmal die Bedeutung der Förderung für das Schwimmbad auf. Es gehöre zu den Infrastrukturmaßnahmen die für die Lebensqualität der Stadt Kamen besondere Bedeutung hätte. Es sei derzeit nicht immer einfach derartig große Projekte umzusetzen, da die Bauwirtschaft sehr gut ausgelastet sei. Daher sei die Stadt Kamen froh, dass der Bäderbau in Kooperation mit der GSW Kamen-Bönen-Bergkamen erfolge.

CDU-Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhardt bedankte sich bei der Ministerin, dass sie die Förderung der kommunalen Bäder in das Städtebauförderprogramm aufgenommen habe, das sei über Jahrzehnte nicht erfolgt. In Kamen zeige sich, dass sich ein Bäderneubau ohne die Förderung ungleich schwieriger, eventuell sogar unmöglich, dargestellt hätte.



(Foto Stadt Kamen / Pressestelle)

Nach der Übergabe des Förderbescheides trug sich Ministerin Scharrenbach in das Goldene Buch der Stadt Kamen ein. Da sie selbst Kamener Bürgerin ist, war dies noch mehr ein besonderer Moment für Scharrenbach. Sie habe schon einige Eintragungen in Goldene Bücher vorgenommen, doch dies in der Heimatstadt tun zu dürfen, freue sie ganz besonders.

 



Zum Hintergrund:  Ein Goldenes Buch ist ein in Gemeinden, Städten und Landkreisen verwendetes Buch, in dem sich Ehrengäste während eines Besuchs eintragen dürfen. Die Bezeichnung ist sinnbildlich, aber auch wörtlich in Bezug auf den Goldschnitt der Seiten und Vergoldungen am Einband zu verstehen.

Oftmals sind die Bücher schwere, in Leder gebundene Folianten. Die Einträge der Gäste werden von Kalligraphen vorgestaltet, indem diese Namen des Gastes, Datum und Umstand des Besuchs auf ein Vorblatt schreiben. (aus Wikipedia.de)